Was die Deutschen lesen

„Hurra, wir lesen noch!“ vermeldete jetzt „Die Zeit“. Sie verrät auch warum (nicht trotz, sondern wegen des Internets) und was (zum Beispiel Versandhauskataloge).

Drei volle Seiten widmete das Wochenblatt dem Thema Lesen. Fazit: „Die Statistiken belegen keinen Niedergang der Schriftkultur. Und auch im Internet wird vor allem eines: Gelesen.

Testen Sie selbst, ob Sie in dieser Sparte den Iron Man (die Iron Woman) geben können: Jeder vierte Erwachsene liest überhaupt nicht, sechs Prozent können kaum noch lesen und schreiben. Aber ebenfalls ein Viertel der Erwachsenen betrachtet, so das Wochenblatt, „Bücher als gute Freunde“, greift also ein- oder mehrmals pro Woche zum Buch. Ein Fünftel macht dies gar täglich. Und ein knappes Zehntel schafft 20 bis 50 Bücher im Jahr. So hoch liegt die Latte.

Und was wird wie lange gelesen?
Die täglichen Durchschnittswerte: Bücher acht Minuten, Zeitungen und Zeitschriften 27 Minuten, Versandkataloge und ähnliche Printobjekte zehn Minuten.
Etwas Statistik zu den Leseverweigerern: Zu dieser Erwachsenen-Gruppe gehören 28 Prozent der Männer, 22 Prozent der Frauen und 40 Prozent der Hauptschüler.

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